Ein wunderbarer Sonntag in Hamburg – von Chuanxiu Jiang
28. Oktober 2009
Auf einer chinesisch-deutschen Dialogveranstaltung des Konfuzius Instituts in Hamburg habe ich Herrn und Frau Ruffmann kennengelernt, ein Renter-Ehepaar. Sie haben mir erzählt, dass sie in einem Vorort von Hamburg wohnen. Ich wollte sehr gerne diesen Vorort besuchen und habe ihre Einladung zum Kaffee bei ihnen zu Hause sehr gerne angenommen.
An einem Sonntagnachmittag bin ich zu den Ruffmanns gefahren. Es war das schönste Wetter seit dem September in Hamburg. Das Haus der Ruffmanns liegt in einer ganz ruhigen Umgebung mit Bäumen überall. Ich habe vor ihrem Haus in den Bäumen viele Vögel und sogar ein Eichhörnchen gesehen. Das Ehepaar hat sein Haus sehr gemütlich und fein eingerichtet. Hinter dem Haus haben sie noch einen großen Garten. Frau Ruffmann hat zwei Kuchen gebacken – ein Kaffeetrinken an einem ruhigen und sonnigen Nachmittag.
Leider hatten wir nicht so viel Zeit, den Nachmittagskaffee zu genießen. Wir sind nämlich danach zu einem Antiquitätenmarkt gegangen, weil ich einen alten Silberlöffel kaufen wollte. Die Antiquitäten auf diesem Markt sind schon mehrere hundert Jahre alt. Ich betrachtete die komischen Dinge, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Das Sprichtwort „Andere Länder, andere Sitten“ geht mir durch den Kopf. Die Antiquitäten in Deutschland sind ganz anders als die in China. Wir haben einige Taschen aus den 16. Jahrhundert gesehen. Sie sind aus Schlangenhaut, Krokodilleder und Pangolinhaut gemacht. Als Frau Ruffmann meine überraschte Mimik sah, erklärte sie mir: „Es ist schon traurig, dass man die Tiere getötet hat. Sie sind aber dafür gezüchtet worden.“ Ich war tatsächlich von der Technik der Lederproduktion in Deutschland vor Hunderten Jahren sowie von der sorgfähigen Pflege der Dinge überrascht. Ich war auch davon überrascht, dass der Geschmack der Chinesen und der Deutschen so unterschiedlich ist. Ich hatte noch nicht einmal Mut, die Taschen aus solchen Lederstoffen anzufassen. Auf keinen Fall würde ich eine solche Tasche einen Tag lang in der Hand tragen. Das würde mich erschrecken.
Danach sind wir zu Timmermanns, guten Freunden von Ruffmanns, gefahren. Timmermanns züchten auf dem Land Pferde. Frau Timmermann hat uns durch den Pferdehof geführt. Vorher hatten Ruffmanns mir schon erzählt, dass ihre Freunde Pferde züchten. Ich hatte aber nicht gedacht, dass sie einen so großen Pferdehof haben! Sie haben 15 Hektar Boden gekauft. Dafür haben sie ein schönes Haus verkauft. Herr Timmermann war früher Kaufmann. Nachdem sie in Pension gegangen sind, wollten sie sich ihren Traum erfüllen: auf dem Land Pferde zu züchten. Obwohl sie fast ihr ganzes Vermögen ausgegeben haben, um diesen Pferdhof aufzubauen und keine Gewinne machen, finden sie, dass sich das Unternehmen lohnt. Frau Timmermann reitet fast jeden Tag. „Wir sind sehr fröhlich“, sagt sie.
Als sie erfahren haben, dass meine Heimatstadt Qingdao ist, hatte Frau Ruffmann eine Idee: Sie möchte ihre alten Freunde, die Sündermanns überraschen und mich ihnen vorstellen. Herr Sündermann hat nämlich an der Chinesischen Ozeanuniversität in Qingdao als Gastprofessor gearbeitet. Vor einigen Tagen hat Herr Sündermann einen Freundschaftspreis gewonnen. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat ihm in Beijing die Medaille verliehen. Die Sündermanns sind sehr aufgeregt darüber.
Von den Erlebnissen mit den drei Ehepaaren habe ich das Gefühl bestätigt, dass viele Deutschen sehr nett sind. Herr Ruffmann hat auch nach seiner Pensionierung jede Woche an den Veranstaltungen des Rotary Clubs teilgenommen, um zusammen mit den anderen Mitgliedern zum gesellschaftlichen Frieden beizutragen. Die Timmermanns haben ihr Vermögen von Millionen Euro ausgegeben, um sich ihren Traum zu erfüllen. Und die Sündermanns haben mit ihren eigenen Aktivitäten zum wissenschaftlichen Austausch zwischen China und Deutschland beigetragen.
汉堡奇遇记
在汉堡孔子学院举行的一次中德对话的活动上,我结识了一对老夫妻Ruffmann。跟他们聊天时,得知他们住在汉堡的郊区,我说到很想去汉堡的郊区甚至农村看看,他们要我前去他家做客,我欣然同意。可惜他们不种地,家里也没有养狗。但是
周日无事,便约好下午前往他们的住处喝茶聊天,然后去他养马的朋友家玩。
因为我比约定的提前十几分钟到了人家门口,便没有冒然去按门铃,索性站在那里看一看这里幽静的风景,今天的天气好极了,几个星期以来唯一的一个晴天。天空飘着大朵大朵的云,Ruffmann一家的门口有很多松树,我一边看云,一边看这些笔挺的松树,忽然一只棕色的小松树跃入我的视野。它仿佛也对我十分好奇,不断的在树枝上跳跃着越来越靠近我,嘴里还呱呱有声,欢快而自得,时不时地还站直了身子打量我。可爱极了!可是这种小动物毕竟很警觉,我掏出相机想给这个美丽的小东西留个影,可是相机启动镜头的声音把它生生地给吓跑了。
以树为邻以松鼠小鸟为天然宠物的Ruffmann家里布置得非常讲究,房子后面还有一个铺满草坪的花园。Ruffmann太太亲自烤了两个蛋糕,为我们沏了茶煮了咖啡。因为下午时间有限,聊了一会儿之后,我们决定动身前往目的地。第一站是古董市场。
古董市场里自然都是几个世纪以前的东西,我很好奇地观赏着那千奇百怪的室内装饰品,餐具,首饰还有我不知道用途也叫不上名字的各种各样的东西。还是那句话:不同的国家习俗不同。这里的古董市场和中国的古董市场上的东西千差万别,即使所用的材料是一样的。我们还看了几个十六世纪的包包,用蛇皮,鳄鱼皮或穿山甲皮制成的。Ruffmann太太跟我解释道:“这些鳄鱼都是饲养的,虽然把它们杀了扒皮让人难过,但是他们是人工饲养的。”其实我感叹的是东西方的审美观的不同以及德国几百年前的皮制品的工艺以及他们对于各种用具的悉心打理。如果给我一个蛇皮或者鳄鱼皮做的手包,我连摸一下都不敢呢!更何况整天拎在手上了。
匆匆逛完古董市场,我们便驱车到了Ruffmann的老朋友Timmermann家。Timmermann太太带我们参观了他们的养马场。之前Ruffmann夫妇跟我讲过,养马只是他们这对朋友的乐趣。没有想到,他们竟然有这么大的马场!为了建这个马场,他们卖掉了自家的一栋“美丽的房子”,买了15公顷的土地。在这片土地上,他们种了草坪,建了跑马训练基地。Timmermann太太兴奋地给我一一介绍她心爱的马儿们。她每天早上都要骑一会儿马。Timmermann夫妇退休之后就开始实现他们的愿望:拥有自己的马场,亲自饲养马匹,天天和马儿打交道。这里有的马已经到了退休的年龄,在这里安度“晚年”。当然也有新生的力量。Timmermann太太兴奋地给我们讲她的马儿们,开心而陶醉,丝毫没有觉着把自己毕生的积蓄用来建了这不盈利的马场是件不划算的事情。她每天早上都要骑着马儿在马场上驰骋一番。“我们觉着很开心!”
在得知我的故乡在青岛以后,Ruffmann太太说自己想到了一个好主意:他们要将我作为一个惊喜介绍给Sündermann夫妇,因为Sündermann就是在位于青岛的中国海洋大学当的客座教授。然后他们就约了百忙中的Sündermann夫妇来见面。
在马场附近的一家环境优雅的餐厅里,Sündermann夫妇放下手里的事情赶来的时候,我还没有吃完盘子里的东西。“你接着吃呀!不然该凉了。”在一番寒暄之后,Sündermann先生对我说。再后来,Timmermann夫妇也赶来了,六个人的长桌末端有加了两把椅子,于是我这个小晚辈就成了坐在中间的了,而Timmermann夫妇坐在桌子的末端。事实上,Timmermann夫妇是这家餐厅的大股东,Timmermann曾经是一个很成功的商人。
Sündermann夫妇刚从中国回来,异常兴奋。因为Sündermann先生几天前在北京获得了温家宝总理亲自颁发的友谊奖章。
坐在这几位老人之间,我感受颇深。德国人的可爱在这几位老人身上尽显无遗——Ruffmann退休多年,却坚持不懈地参加Rotary Club每周一次的活动,和同仁们交流信息,为很多活动出钱出力。Timmermann将自己的千万身价投入到养马中,自得其乐。Sündermann用自己的行动为中德交流做出了已然得到认可的贡献。
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Ich heiße Wenhui Zeng und komme aus der Provinz Jiangxi in Südchina. Ich habe an der Renmin University of China in Beijing sechs Jahre Germanistik studiert und dann seit 2007 als Journalistin bei der Beijing Rundschau (
Mein Name ist Jun Ma. Ich habe Philosophie, Geschichte und Sinologie in Shanghai studiert und 2006 habe ich als Austauschstudent in Eichstätt Uni verbracht. 2007 arbeitete ich als Kommentator bei Shanghai Daily und seit 2008 bin ich Redakteur für Meinungen bei China Business News, einer der führenden Wirtschafts- und Finanzentagszeitung Chinas. Ich freue mich, dass ich durch das Programm "Medienbotschafter China-Deutschland" Deutschland wieder besuchen und eine Hospitation bei Der Zeit machen kann.
Hello, allerseits, ich heiße Chen Zhang und stamme aus der chinesischen Hauptstadt Beijing. Ich studierte Germanistik im Fremdspracheninstitut an der Pädagogischen Universität der Hauptstadt. Seit 2004 arbeite ich in der deutschen Redaktion von Radio China International. Ich bin häufig als Redakteur und Sprecher eingesetzt. Ich werde im September und Oktober eine Hospitation in NDR Info machen.
Mein Name ist Chuanxiu Jiang. Ich bin 26 Jahre alt. Von 2002 bis 2006 habe ich an der Beijinger Fremdsprachenhochschule Germanistik studiert. Danach habe ich drei Jahre lang als Redakteurin bei der China.org gearbeitet. China.org ist eine multisprachige Webseite, die für die Leser Informationen und Nachrichten über China anbietet.
Mein Name ist Dandan Wang, 25 Jahre alt. Ich komme aus Peking. Von 2002 bis 2006 habe ich an der Pekinger Fremdsprachenuniversität Germanistik studiert und jetzt arbeite ich als Redakteurin im Auslandsressort von Xinhua-Nachrichtenagentur.
Ich heiße Congcong Duan und komme aus Peking. Seit 2005 arbeite ich als Journalistin bei einer Chinesischen Tageszeitung, die "Global Times" heißt. Von 2001 bis 2004 habe ich Fach "Europa Studien" in Hamburg studiert.
Mein Name ist Xumeng Gong und ich bin 29 Jahre alt. Ich komme aus Peking und jetzt arbeite ich als Redakteurin in Internationalen-Nachrichtenabteilung bei China Central Television(CCTV).Vor sieben Jahren bin ich nach Deutschland gekommen und ich habe Deutsch in Berlin gelernt.
Shunying Guan, aus Shanghai, 28 Jahre alt
Seit 2007 habe ich mich bei ICS (International Channel of Shanghai) bis jetzt als eine Journalistin und Redakteurin beschäftigt.
Ich habe drei Jahre in Deutschland (2004-2007) an der Universität Bayreuth Literatur und Medien (M.A.) studiert.